Zeit zum entrümpeln

Dienstag, September 06, 2016

Hallo zusammen, schon seit Wochen habe das Gefühl mein Zuhause erdrückt mich. Wie oft habe ich gesagt "Ich habe wahnsinnig viel Zeugs. Keine Ahnung was das alles ist, aber es gehört mir". Auf einmal stellte ich mir aber die entscheidende Frage:
 
Brauche ich das denn alles um glücklich zu sein??
 
 
Und ich stellte fest, nein. Hunderte von Nagellacken, die schon Jahre nicht mehr angerührt worden sind. Unmengen von Papiereinkaufstüten, alte Kassenbelege aus England. Ja, was soll ich denn damit noch machen??
 
 
Heute macht mich nicht der tausendste Lippenstift glücklich, sondern mit meinem Lieblingsmensch auf der Couch zu liegen und einfach nur Musik zu hören. Auch brauch ich, nicht mehr die xte Designertasche. Kann ja doch nie alle auf einmal tragen. Und lieber habe ich nur noch wenig besondere Stücke, daher wird die Taschenanzahl bei mir nun auch radikal reduziert.
 
 
Auf einer meiner Lieblingsseiten, My Monk habe ich dazu zwei interessante Beiträge zu diesem Thema gefunden.
 

 
Die Beiträge habe ich heute erst entdeckt, aber ich mache es mittlerweile seit 10 Tagen schon so, dass ich jeden Tag etwas wegwerfe. Parfums habe ich an meine Freundinnen verschenkt, Schuhe und Kleidung die ich länger als 2 Jahre nicht getragen habe, sind in den Altkleider Container gewandert. Und jeden Abend notiere ich mir die Dinge sogar, von denen ich mich getrennt habe. Das ganze kann locker noch bis November weitergehen. Klar, könnte ich mit manchen Dingen noch gutes Geld machen, wenn ich sie verkaufen würde. Aber um Geld geht's mir hierbei gar nicht. Ich freue mich so sehr, wenn ich sehe wie sich jemand freut. Und wenn meine Freundin einen meiner Jo Malone Düfte total toll findet, der bei mir nur selten Beachtung findet, dann bekommt sie ihn eben.
 
Es tut mir richtig gut, wenn ich abends noch mal schwarz auf weiß sehe, was mich nicht mehr belasten kann. Und ganz langsam, schritt für schritt, bekomme ich zuhause wieder Luft.
 
 

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3 Kommentare

  1. Ich kann dir zustimmen, man hebt viel zu viele Dinge auf. Wir gehen kommenden Samstag erst wieder auf den Flohmarkt. Und es ist immer wieder erschreckend wieviel in einem Jahr zusammenkommt. Wir haben im Homeoffice eine Tasche von Ikea stehen und in die kommt immer wieder alles rein was uns in die Hände fällt und wofür wir keine Verwendung haben. Und wenn die Tasche voll ist, dann wird sie in einen Bananenkarton umgepackt und für den Flohmarkt gelagert. Letztes Jahr haben wir über 300 Euro eingenommen, mal sehen wieviel es dieses Jahr wird.

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  2. Sehr sinnvoll, ich muss auch regelmäßig ausmisten, sonst kommt einfach zu viel Kram zusammen.

    Lg Samantha

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  3. Ich kann dich vollkommen verstehen. Es gab eine Zeit, da hat mich das Einkaufen und Besitzen diverser Schminksachen glücklich gemacht. Ich kann das aber nie im Leben aufbrauchen, deshalb habe ich angefangen alles in 2 Kartone zu packen und habe einen Teil davon meiner Schwester geschenkt, den Rest werde ich verkaufen. Ich verwende meistens dieselben paar Lippenstifte, da brauche ich sicher nicht an die 50. Ebenso gehts mir mit Nagellack. Ich habe lieber weniger und Freude mit den Sachen, die ich dann auch verwende :)
    Liebe Grüße

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